Bei der Kritischen Psychologie handelt es sich nicht um einen monolithischen Block, vielmehr existieren, wie dies bei allen lebendigen Denkrichtungen der Fall ist, verschiedene Arbeitsprogramme und Lesarten, die zuweilen – auch zu Grundsatzfragen – in Widerstreit miteinander geraten. Insofern ist Catharina Schmalstiegs Vorsatz zu begrüssen, in ihrem Aufsatz „’Der grosse Graben’ – Zum Verhältnis von Ideologietheorie, Frauenformen und Psychologie“ unzureichend berücksichtigte Beziehungen und mögliche Anschlussstellen oder Vermittlungsebenen zwischen einzelnen Projekten aufzuzeigen, um einer Auseinanderentwicklung kritisch-psychologischer Strömungen entgegenzuwirken. Die Vertreterin des im Artikel analysierten „Projekts Frauenformen“ in der Redaktion, Frigga Haug, nahm Catharina Schmalstiegs Diskussion allerdings nicht als eine innerhalb der Kritischen Psychologie geführte, sondern so wahr, dass, was sich als „Kritische Psychologie der Frauen“ verstehe, als feministische Strömung ausserhalb der Kritischen Psychologie verortet werde. Dies aber verkenne die Methode, die theoretischen Hintergründe und den zentralen Impuls der im Projekt geleisteten „Erinnerungsarbeit“; die „politisch gesprochen auf ein Kollektiv, das zumindest eigene Befreiung verfolgt“; setzt und seit Mitte der 1980er Jahre mit Erfolg „Kategorien aus der Kritischen Psychologie (...) für feministische Forschung brauchbar zu machen“ versucht. Problematisiert wurde von Frigga Haug auch, dass Catharina Schmalstieg ihre Analyse auf die Programm-Veröffentlichung aus den Anfängen des Projekts gründe – womit unzureichend zu klären sei, in welcher Weise „weibliche Vergesellschaftung“ sinnvoll in der Kritischen Psychologie bearbeitet werden könne und warum diese feministische Arbeit von anderen Vertretern der Kritischen Psychologie nicht ausreichend aufgenommen worden sei. In der Redaktion löste diese Kritik eine breitere Kontroverse darüber aus, inwieweit die Frage des Verhältnisses von Kritischer Psychologie und
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