In der literarischen Darstellung der Folter überschneiden sich unterschiedliche Diskurse – der ästhetische, der rechtsgeschichtliche, der kriminologische, der politische sowie der medizinisch-traumatologische. In interdisziplinärer Perspektive, jedoch mit der Literaturwissenschaft als ihrem Zentrum, untersucht die Studie Fragen nach der Repräsentation des Körpers, der Ästhetik des Nichtschönen, der Sprache der Wahrheit und der imaginierten Autonomie des Willens angesichts physischen Schmerzes. Sie gewährt einen Überblick über die Thematisierungen der Folter in der deutschsprachigen Literatur, gibt Exkurse zu den für die Repräsentation der Folter zentralen Debatten und enthält ausführliche Einzelanalysen zu E.T.A. Hoffmann, dem späten Ludwig Tieck, Franz Kafka und Jean Améry. Bislang wurde die Darstellung der Folter – wenn überhaupt – entweder an nur wenigen Einzelwerken oder aber generalisierend (Elaine Scarry) untersucht. Nun liegt erstmals eine Studie über längerfristige Wandlungen in der Folterdarstellung eines Literaturraums vor.
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