Die vorliegende Kantate "Nimm, was dein ist, und gehe hin" entstand 1723/24, im ersten Leipziger Amtsjahr J.S. Bachs – die Amtseinführung war am 1. Sonntag nach Trinitatis, dem 31. Mai 1723, erfolgt – und wurde am 6. Februar 1724 aufgeführt. Ein uns unbekannter Librettist benutzte die für den Sonntag Septuagesimae vorgesehene Evangelienlesung (Matthäus 20, 1-16; Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg). Er entnahm ihr als alleinigen Sinngehalt den Gedanken der Duldung und der „Genügsamkeit“. Im Eingangschor wird Matth. 20, 14a als Motto wörtlich aufgegriffen („Nimm; was dein ist, und gehe hin“); in den anderen Sätzen sodann andeutungsweise ausgelegt und erläutert. Der Text im 2. Satz stützt sich auf Vers 11 („und murrten... wider den Hausvater“) und das „Murret nicht“ aus 1. Kor. 10, 10. Der nachfolgende Choral, die 1. Strophe des Liedes „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ von Samuel Rodigast (1674) / Severus Gastorius (1681), rundet schliesslich den ersten Teil, der gegebenenfalls vor der Predigt aufgeführt worden sein könnte, ab. Der 4. und 5. Satz stellen in freier Dichtung den zentralen Gedanken der Genügsamkeit dar. Ein schlichter Choralsatz, die 1. Strophe von „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ (nach vermutlich Claude de Sermisy; Text: Albrecht der Jüngere, Markgraf von Brandenburg Culmbach, 1547), beschliesst das Werk in seiner lehrhaften Betrachtungsweise.
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