Häufig unterlaufen Kartelle wettbewerbsrechtliche Beschränkungen und werden illegal tätig. Der Autor beleuchtet die empirischen Schwierigkeiten, die sich daraus für die Kartellforschung ergeben. Auf der Ebene der Kartelltheorie stellt sich das Problem, dass die verwendeten spieltheoretischen Konzepte nur eingeschränkt in der Lage sind, die Prozesshaftigkeit realer Märkte darzustellen. Um den Prozesscharakter von Märkten abbilden zu können, wird deshalb die Theorie diskreter Entscheidungen weiterentwickelt. Auf dieser Basis lässt sich die Wechselwirkung zwischen der Mikro- und der Makroebene eines Marktes analysieren und eine Vermutung von Praktikern theoretisch untermauern: Trotz des Trittbrettfahrerproblems kann es einem Kartell ohne bindende Verträge und ohne Bestrafungsmechanismen gelingen, über lange Zeit erfolgreich zu sein. Zwar erreicht das Kartell nicht das Monopoloptimum, ist aber deutlich erfolgreicher als es dem Wettbewerbsgleichgewicht entspricht. Die häufig geäusserte These, das Trittbrettfahrerproblem führe letztlich zur Wettbewerbslösung, ist demnach nicht haltbar.
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