Balthasars Briefwechsel mit Literaten. Der Theologe Hans Urs von Balthasar hat seine germanistische Herkunft nie verleugnet, im Gegenteil bekannte er, von Haus aus Germanist zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass er Zeit seines Lebens den Kontakt zu Dichterinnen und Dichtern gepflegt hat. Manfred Lochbrunner untersucht die Korrespondenzen, die sich in den Nachlässen von Annette Kolb (1870-1967), Ludwig Derleth (1870-1948), Gertrud von le Fort (1976-1971), Regina Ullmann (1884-1961), Ellen Delp (1890-1990), Elisabeth Langgässer (1899-1950), Reinhold Schneider (1903-1958), Erika Mitterer (1906-2001) und im Vorlass von Herbert Meier (*1928) erhalten haben. Insgesamt sind es 401 Briefe und Karten, die vornehmlich unter biographischer Perspektive ausgewertet werden. Dabei entsteht ein weites Panorama deutschsprachiger christlicher Literatur ganz unterschiedlicher Prägungen. Vor allem aber fällt Licht auf die Gestalt des „dichterisch denkenden Theologen“ (H. Meier).
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