Theodor W. Adorno, geboren am 11.September 1903 in Frankfurt/Main. Sein Vater Oscar Wiesengrund, ein assimilierter deutscher Jude, war Eigentümer einer alteingesessenen Weingrosshandlung. Vor allem seine vor der Heirat als Sängerin erfolgreiche Mutter Maria, geborene Calvelli-Adorno della Piana, und deren im Haushalt lebende Schwester Agathe, eine ausgezeichnete Pianistin, gaben dem einzigen Kind der Familie entscheidende musikalische Anregungen. Sechsjährig spielte er Violine, bald kamen Klavier und erste Kompositionsversuche hinzu. Schon vor dem Abitur, das er Anfang 1921 als primus omnium vorzeitig ablegte, erhielt er am Hochschen Konservatorium Unterricht bei Bernhard Sekles (Komposition) und Eduard Jung (Klavier). Mit 17 Jahren studierte Adorno Philosophie, Musikwissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Frankfurter Universität; gleichzeitig setzte seine Tätigkeit als Musikkritiker ein. Nach der Promotion ging er 1925, von den Eltern grosszügig unterstützt, für eineinhalb Jahre nach Wien, um bei Berg Kompositions- und bei Eduard Steuermann Klavierunterricht zu nehmen. In den folgenden Jahren setzte er sich als Redakteur beim Anbruch und Mitarbeiter weiterer Musikzeitschriften immer wieder für die Musik des Schönberg-Kreises ein. Die Intention einer Komponisten- und Pianistenlaufbahn gab er nach seiner 1931 erfolgten Habilitation und der darauf einsetzenden Lehrtätigkeit an der Philosophischen Fakultät der Frankfurter Universität auf. Am 11.Sept. 1933 wurde Adorno von den Nazis im Rahmen der Amtsenthebung jüdischer Professoren die Venia legendi entzogen. Er emigrierte 1934 zunächst nach Oxford und übersiedelte nach der Heirat mit Margarete Karplus 1938 nach New York. Hier wurde er Mitglied des von seinem Freund Max Horkheimer geleiteten Instituts für Sozialforschung und übernahm für drei Jahre die musikalische Leitung des Princeton Office of Radio Research. Ab 1941 lebte er in Los Angeles, wo er, z.T. in Zusammenarbeit mit Horkheimer und Eisler, eine Reihe
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