Mit ›Montaigne‹ hat Stefan Zweig 1942, obwohl Fragment geblieben, den Schlussstein seines essayistisch biographischen Werkes gesetzt. Hatte er 1934 mit ›Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam‹ eine verschleierte Selbstdarstellung gegeben, indem er das Lebensbild eines Mannes zeichnete, der nicht »mit einem Ruck auf den Rücken einer Partei springen« mochte, so wurde ›Montaigne‹ zur Rechtfertigung seiner selbst. Der französische Philosoph Michel Eyquem Seigneur de Montaigne (1533–1592) hat den Menschen – nicht zuletzt sich selbst – in seiner Unvollkommenheit, der Vielfalt, der Widersprüchlichkeit und der Veränderlichkeit seines Charakters gesehen und ihm kraft seiner Individualität in allem »innere Freiheit« zuerkannt. Stefan Zweig fühlte sich durch ihn bestätigt. Er fand Montaignes Wort »Der freiwilligste Tod ist der schönste. Das Leben hängt vom Willen der andern ab – der Tod von unserem« für sich im Zweiten Weltkrieg, in depressiver Zeit; die erste Niederschrift des Essays trägt den Titel »Dank an Montaigne«.
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