Der Architekt Theo Effenberger gehörte zu den durch ihr kulturpolitisches Engagement besonders auffälligen Erscheinungen am Breslauer Architektenhimmel der zwanziger Jahre. Zu seinen Hauptwerken zählten die - heute weitgehend zerstörten - Siedlungen Pöpelwitz und Westend. Er war einer der favorisierten Architekten der 1919 gegründeten Siedlungsgesellschaft Breslau AG, die in der Odermetropole den grössen Anteil am Siedlungsbau der zwanziger Jahre innehatte. In dieser Eigenschaft war er mitprägend für das reformorientierte Erscheinungsbild des Breslauer Siedlungsbaus. Theo Effenberger zählt zu den Architekten der Stadt, die durch neuere Forschungen auf deutscher und polnischer Seite "wiederentdeckt" wurden. Mit der Erforschung regionaler Sonderentwicklungen hat sich das Gesamtbild der Moderne in Deutschland in den letzten Jahren verändert, ist die Architekturlandschaft vielfältiger und um viele Namen reicher geworden. Theo Effenberger gehört zu den Architekten, die in diesem Zusammenhang ins Blickfeld rücken. Ihm, dem gebürtigen Breslauer, der eine wichtige Vermittlerrolle zwischen den Vertretern des Neuen Bauens und der in Schlesien besonders einflussreichen Heimatschutzbewegung spielte, ging es um die Weiterentwicklung landschaftstypischer Hausformen, die er mit den Erfordernissen des reformorientierten sozialen Wohnungsbaus verband. Ausgeprägtes Materialbewusstsein und solide handwerklich-technische Kenntnisse, die vor allem in seinen Backsteinbauten zum Ausdruck kommen, ebenso wie städtebauliches Einfühlungsvermögen kennzeichnen Effenbergers Architektur. Die Werkkunst-Monogrpahie dokumentiert Effenbergers wichtigste Bauten bis 1929 und zeugt von der Vielfalt seines architektonischen Œuvres. Erschienen im Jahr der Breslauer Werkbundausstellung "Wohnung und Werkraum" WUWA 1929, spiegelt sie die Auseinandersetzungen um das Neue Bauen wider. Mit ihren radikalen Wohnvorstellungen feierte die junge Breslauer Avantgarde in der WUWA-Versuchssiedlung international beachte
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