Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,5, Berufsakademie Sachsen in Breitenbrunn (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Hannah Arendt, Sprache: Deutsch, Abstract: Denkt man an die Zeit des Dritten Reiches von 1933 bis 1945, so kommen einem zunächst Bilder voller Grausamkeit in den Sinn, Bilder von leidenden Menschen, mordenden Soldaten und zerstörten Städten. Dadurch erfährt diese Epoche eine gewisse Unnahbarkeit, es fällt einem leicht sich zu distanzieren - schliesslich hat man selbst mit derartiger Grausamkeit nichts gemeinsam. Adolf Eichmann jedoch verkörperte nicht im geringsten den Prototypen des kaltblütigen SS-Soldaten, hünenhaft in Uniform und schwer bewaffnet. Vielmehr handelte es sich bei Eichmann um eine unscheinbare Figur, eine Person der man, begegnete ihr man auf der Strasse, niemals die Brutalität und Kaltblütigkeit ansehen könnte, die Eichmanns Arbeit auszeichnete. So steht Eichmann symbolisch für das selbsternannte "Rädchen im System", den willenlosen Befehlsempfänger, der sich selbst zu hundert Prozent in den Dienst einer Sache stellt und jegliche Moral zugunsten der Pflichterfüllung verdrängt. Wohl die meisten totalitären System bauten und bauen auf Menschen auf, die sich bedingungslos unterordnen können und Rückfragen an das, was sie tun, ausblenden. Adolf Eichmann war die erste Person der Neuzeit, die dahingehend analysiert wurde und steht so exemplarisch für viele andere, die ähnlich handelten. Seine Person stiess in der Weltöffentlichkeit auf grosses Interesse, als er schliesslich 1961 den Prozess gemacht bekam. Als Berichterstatterin damals in Jerusalem vor Ort war auch die deutsche Philosophin Hannah Arendt, als Berichterstatterin für den "New Yorker". Als Reaktion auf das dort Gesehene verfasste sie ein Buch mit dem Titel "Adolf Eichmann oder die Banalität des Bösen", auf welches ich im vorliegenden Dokument näher eingehen werde. Primär geht es mir jedoch darum, das Le
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