Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Universität Bayreuth, Veranstaltung: Hauptseminar: Wohin entwickelt sich die Familie? Theoretische Grundlagen, empirische Befunde., Sprache: Deutsch, Abstract: Seit ca. vierzig Jahren ist die Familie in der Bundesrepublik Deutschland wie auch in anderen hochentwickelten Industriegesellschaften ausgeprägten Wandlungsprozessen unterworfen. Nie zuvor war eine Form von Ehe und Familie so dominant wie in der Nachkriegszeit bis etwa Mitte der 60er Jahre. Die gegenwärtige Situation erscheint vielen deshalb so krisenhaft, weil der Zustand vorher ungewöhnlich homogen war. Das moderne Ehe- und Familienmodell hatte sich faktisch und normativ nahezu universell durchgesetzt. Obwohl auch heute noch die Mehrheit der Bevölkerung nach konventionellen Mustern lebt, dürfte kaum bestritten werden, dass im Zuge des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses beträchtliche Veränderungen weg von diesem Modell stattgefunden haben. In allen entwickelten Industrieländern geht die Heiratsneigung zurück, die Geburtenrate sinkt und immer häufige lassen sich Ehepaare scheiden. Ein- Eltern- Familien sind auch kein neues Phänomen. In den Personenstandsregistern der vorindustriellen Zeit findet man häufig Witwen und ledige Frauen mit Kindern. Am meisten verbreitet waren Ein-Eltern- Familien in den Städten, vor allem in den unteren Sozialschichten, in denen Armut, Wohnungsnot und Standesschranken vielen Eltern eine Eheschliessung verwehrten. Demgegenüber hat sich die soziale und ökonomische Situation der heutigen Ein-Eltern-Familien wesentlich verbessert. Ich möchte in dieser Arbeit das Bild familiarer Lebensformen in Deutschland darstellen. Ob Alleinerziehende auch unter den heutigen Verhältnissen noch als eine ¿Problemgruppe¿ anzusehen sind und ob sich immer mehr ledige Frauen für ein freiwilliges Alleinerziehen entschliessen, ist u.a. Gegenstand der folgenden Ausführungen.
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