Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg (Germanistik), Veranstaltung: Der junge Bertolt Brecht, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinen ersten Stücken, beginnend beim 1918 verfassten ¿Baal¿ und nach dem durch die Aufgabenstellung vorgegebenen Fokus um die Zeit der ¿Massnahme¿ von 1930 endend, durchläuft Bertolt Brecht eine gewisse Entwicklung, in der sein Verhältnis zu konventionellen bzw. traditionellen Moralvorstellungen sowie Moral oder Amoral überhaupt eine wesentliche Rolle spielt. Meine Arbeit lässt sich dabei in zwei wesentliche Hauptteile gliedern. Zuerst soll eine historisch-reflektierende Entwicklung der Moralvorstellungen bis in die Weimarer Republik nachgezeichnet werden. Da die Betonung vor allem auf moralkritischen oder amoralischen Ideen liegen soll, gilt es, diesen Teil mit einer theoretischen Betrachtung der Moral zu beginnen, aber ohne differenziert auf die verschiedenen Ethiken und Philosopheme einzugehen, wie sie jenes Ideal prägten bzw. heute noch in den moralischen Diskursen relevant sind. Statt dessen erscheint es sinnvoll, daraufhin die Person Friedrich Nietzsche und insbesondere seine Moralkritik zu untersuchen, welche als wichtigste Grundlage für Amoralismen der 1920er Jahre angesehen werden kann. Abschliessend soll ein exemplarischer Überblick gegeben werden zu den diversen ¿Bewegungen¿, welche in der angesprochenen Zeit nebeneinander existierten. Hinsichtlich moralkritischer, amoralischer oder antimoralischer Tendenzen soll sich die Aufmerksamkeit dabei insbesondere auf Dadaismus, Surrealismus, Futurismus und Naturalismus richten. Der zweite Teil wendet sich der Person Brecht textimmanent und in Grenzen auch biographisch zu. Die dabei erfolgende Untergliederung orientiert sich allerdings nicht chronologisch, da die aufzuzeigenden Aspekte sich nicht wirklich auf einen Zeitraum festlegen lassen. Zunächst steht dabei die Sicht der Welt bzw. der Gesellschaft
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