Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,3, Universität Lüneburg (Institut für angewandte Medienforschung), Veranstaltung: Jüdische Kultur im amerikanischen Film, Sprache: Deutsch, Abstract: Analyse eines Holocaustopfers 1. Einleitung Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Juden ein zerrissenes Volk. 6 Millionen Juden waren unter dem Nazi-Regime Hitlers umgebracht worden. Die Überlebenden des Nazi- Terrors hatten oftmals schwerwiegende physische und psychische Folgen davon getragen, waren verbittert und heimatlos. Es gab in Europa über sieben Millionen ¿displaced persons¿ (DPs), die, aus den Konzentrationslagern befreit, wieder eingebürgert werden mussten. Viele von ihnen waren bestürzt, dass sowohl die USA als auch Grossbritannien wenig dazu beigetragen hatten, um die systematische Vernichtung zu stoppen. Auch nach dem zweiten Weltkrieg änderte sich zunächst nur wenig; das Problem der europäischen Juden wurde oftmals ignoriert oder nicht thematisiert. Die Überlebenden der Konzentrationslager hatten nach dem Wunder der Befreiung auf die Möglichkeit gehofft, überallhin emigrieren zu können und willkommen geheissen zu werden. Stattdessen wurden zunächst sie in Auffanglager (DP- Lager) gebracht und der Weg in die Zukunft war ihnen versperrt. Viele wollten nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren, fanden dort aber nichts als Zerstörung und Verwüstung vor. Oftmals wurden sie sogar feindselig aufgenommen. Einige Überlebende, die versuchten, nach Palästina auszuwandern, wurden auf Zypern aufgehalten und in Lagern interniert. Die meisten europäischen Juden mussten in fremden Ländern neue Sprachen lernen und mit ungewohnten Situationen in neuen Kulturkreisen umgehen. Selten gab es intakte Familien aus der alten Welt, so dass neue Kontakte geknüpft werden mussten. Viele Familien klammerten sich aneinander und schufen in einer fremdem Umwelt, die ihnen vielfach bestenfalls mit einer ambivalenten Mischung aus Ehrfurc
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