Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,3, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Leistungsgesellschaft stellt Bildung einen der wichtigsten Faktoren zur Garan-tie gewisser Lebensstandards dar. Wer beruflichen Erfolg haben möchte, muss auch einen entsprechenden Bildungsabschluss nachweisen können. Finanzielle und materielle Ressourcen sind notwendig, um am Bildungswesen teil zu haben. Vor allem Menschen mit sogenanntem ¿Migrationshintergrund¿ (im folgenden Text durch ¿MH¿ abgekürzt) haben verminderte Chancen effektiv in das deutsche Bildungssystem integriert zu werden. Dies liegt vor allem an den meistens geringen Kenntnissen der deutschen Sprache. Von Lehrkräften wird dies häufig als grundsätzlicher Mangel und Defizit wahrgenommen, was häufig hoffnungslose Überforde-rung nach sich zieht. Eine ausreichende Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer mit Hinblick auf Multikulturalität ist in Deutschland ganz und gar nicht die Regel. Das deutsche Bildungssystem stellt eine gesonderte Herausforderung. Ähnlich dem System der Schweiz und dem von Liechtenstein, finden sich im deutschen Bildungssystem, nach dem Verlassen der Grundschule, drei Bildungswege, für die es sich zu entscheiden gilt. Eltern und Lehrer stehen in der Verantwortung, möglichst objektiv und gerecht den Leistungsstand des Kindes zu beurteilen, und den weiteren Bildungsweg zu determinieren. Schon hier prallen eine Vielzahl an Problemen und Fragen aufeinander: Ist es nicht zu früh, nach dem vierten Schuljahr den Leistungsstand des Kindes zu beurteilen? Wer rechtfertigt die Tatsache, dass ein Aufstieg aus ¿niederen Bildungswegen¿ durch institutionelle Strukturen kaum möglich ist? Bei so einem selektiv strukturierten Bildungssystem kann von Bildungsgleichheit kaum die Rede sein, denn sozial benachteiligte Gruppen werden geradezu systematisch in bestimmte Rollen gesteckt. Gerade für ¿Migrantenkinder¿ wird dieses Leist
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