Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Bayreuth, Veranstaltung: Interkulturelle Germanistik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Aha?! Das versteh' ich aber ganz anders!" Diese oder ähnliche Worte dürften wohl jedem bekannt sein, der schon mal seine Lese-Erfahrung mit jemanden ausgetauscht hat, der denselben Text gelesen hat. Nun, stellen wir uns vor, diese beiden Leser stammen aus verschiedenen Kulturkreisen, so dürfte es umso wahrscheinlicher erscheinen, dass unterschiedliche Vorstellungen/Verständnisse von ein und demselben Text vorherrschen. Dies kann häufig sogar mal zu einer Verstrickung in eine Endlos-Diskussion führen. Dabei reicht eine unterschiedliche Auffassung von einem einzigen Begriff häufig aus, um ein solches Gespräch zu evozieren. Selbstverständlich trifft dies nicht nur auf das Lesen zu, sondern auch auf die Rezeption anderer Medien, wie etwa am Philosophieren über ein Theaterstück, einen (Kino-)Film oder ein Kunstwerk deutlich wird. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt jedoch auf dem Gespräch über das Gelesene, wobei hier nicht, wie in unserem Beispiel, auf willkürliche Gespräche über Lese-Erfahrungen eingegangen wird, sondern auf das gesteuerte (interkulturelle) Leser-Gespräch im Rahmen der Kultur- bzw. Literaturvermittlung. Dazu werde ich nach einer allgemeinen Einführung über die Rolle der deutschsprachigen Literatur in der Praxis der Kulturvermittlung speziell auf das interkulturelle Leser-Gespräch eingehen und seine Funktion in der interkulturellen Germanistik herausarbeiten. Im Zusammenhang mit dem Leser-Gespräch darf der Aspekt der Psychologie des Lesens nicht vernachlässigt werden, weshalb ich in Kapitel 3 auf den Leseakt selbst eingehen werde und skizzieren werde, welche Prozesse ein Leser eigentlich durchschreitet, wenn er einen (fremden) Text liest. Im nächsten Kapitel soll dann auf die Aufnahme literarischer Werke eingegangen werden, also auf die Rezeptionsästhetik bzw. speziell auf die B
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