Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1998 der erste Erzählband der jungen Berliner Autorin Judith Hermann erschien, übertrafen sich die Kritiker gegenseitig an Lobeshymnen. ¿Ein fulminantes Debüt, das Anlass gibt zu grosser Hoffnung¿, schwärmte zum Beispiel Martin Lüdke im Oktober 1998 in der ,Zeit¿ . Roman Bucheli von der ,Neuen Züricher Zeitung¿ schrieb von einem ¿unwiderstehlichem Sog¿, den die Erzählungen ausüben und pries die ¿subtile Kunst der ersten Sätze¿, die ¿grosse Virtuosität¿ und die Leichtigkeit der ¿hochartistischen¿ Texte . Doch der Durchbruch des Erstlings mit dem Titel ,Sommerhaus, später¿ folgte erst einen Monat später, als Marcel Reich-Ranicki das Werk im ,literarischen Quartett¿ besprach. Er bezeichnete Hermann als hervorragende Autorin und sagte ihr grossen Erfolg voraus . Daraufhin stiegen die Verkaufszahlen explosionsartig an und Judith Hermann stürmte die Bestsellerlisten. Das einzige Bild, das man zu dieser Zeit von der Autorin kannte, war ein Portraitfoto auf dem Umschlag ihres Buches. Es zeigt ein altertümlich wirkendes Madonnengesicht, eigentümlich schön, das melancholisch ins Leere blickt. Das Foto erregte Aufsehen, einerseits wegen dem ungewöhnlichen Aussehen der Autorin, andererseits, weil die Erzählungen und das Bild Judith Hermanns so eng miteinander verknüpft sind . Die Aura dieses Fotos entspricht exakt der Stimmung des Buches. Für die meisten Leser sahen die weiblichen Figuren der Geschichten aus wie die melancholische junge Frau auf dem Umschlag. Im Folgenden soll untersucht werden, durch welche Mittel das Gefühl der Melancholie im Text erzeugt wird. Dazu wird es nötig sein, zuerst den Begriffsinhalt der Melancholie genau zu definieren. Daraufhin soll der Erzählband ,Sommerhaus, später¿ auf sprachlicher, struktureller und inhaltlicher Ebene untersucht werden, um herauszufinden, wie die
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