Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,7, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: Es stellt sich die Frage, ob das klassische Bild umfassender gesellschaftlicher Kriegseuphorie aufrechterhalten werden kann. In der neueren Forschung ist es bereits stark relativiert worden, daher ist der Ansatz einer Dekonstruktion dieses Bildes nichts aussergewöhnlich Neues. Die Leitfrage der Arbeit, ob der Topos einer kriegsbegeisterten deutschen Gesellschaft im Ersten Weltkrieg anhand literarischer Quellen dekonstruiert werden kann, lässt jedoch genügend Spielraum für neuere Ansätze. Unter literarischen Quellen werden die Feldpostbriefe deutscher Soldaten verstanden, die einen profunden Einblick in deren Denken über das Kriegsgeschehen geben. Darüber hinaus wird das Werk des kriegskritischen elsässischen Bauern Dominik Richert ¿Beste Gelegenheit zum Sterben¿ als Hauptquelle herangezogen. Dies ist ein in der Forschungsliteratur noch recht junger Ansatz, für den sich kaum Literatur findet. Durch das Aufgreifen einer Fragestellung, die sich nicht auf die militärischen Ereignisse an sich fokussiert, geht die Arbeit den Ansatz der neueren Militärgeschichte. Diese ist keine ¿Generalstabs- und Pulverdampfmilitärgeschichte¿ mehr, sondern stellt z.B. auf ziviler Ebene den Soldaten mit seinen Kriegserlebnissen in den Vordergrund der Analyse. Zunächst wird der Topos einer kriegsbegeisterten deutschen Gesellschaft im Ersten Weltkrieg dargestellt. Dabei wird zuerst auf den Zusammenhang zwischen Wehrpflicht und Kriegsbegeisterung eingegangen, wobei eine dazu passende These von Gerhard Ritter den Ausgangspunkt des später zu dekonstruierenden Bildes umfassender Kriegsbegeisterung bildet. Des Weiteren wird im zweiten Kapitel die soziale Verwurzelung der Kriegsbegeisterung thematisiert, bevor zu dessen Abschluss der heroisierende Bericht Ernst Jüngers ¿In Stahlgewittern¿ über seine Kriegserlebnisse prägnant darge
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