Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht den Regulierungsbedarf im Energiesektor, berücksichtigt Informationsasymmetrien zwischen der BNetzA und den Netzbetriebern; stellt die in der Literatur disskutierten Methoden der Anreizregulierung dar und vergleicht diese miteinander. Hauptziel der Arbeit ist es die geplante Umsetzung der Anreizregulierung in Deutschland zu erläutern und diese kritisch zu würdigen. ¿Beim Netzzugang werden Wettbewerber durch diskriminierende Netzzugangsbedingungen und hohe Netzzugangsentgelte weiterhin behindert¿. Meldungen wie diese von der Monopolkommission (MK) verdeutlichen die aktuelle wirtschaftspolitische Debatte um den Missbrauch von Marktmacht einzelner Stromanbieter, hervorgerufen durch die Ungleichverteilung der Handlungsspielräume von Markteilnehmern. Ebenfalls in der Debatte als Lösungsansatz oft gefordert ist das Instrument der Anreizregulierung (incentive regulation). Hierbei handelt es sich um eine ex-ante Variante der hoheitlichen Regulierung von Netznutzungsentgelten oder ¿erlösen. Hauptziel der Anreizregulierung ist das Setzen von bewussten Anreizen zur Realisierung ungenutzter Effizienzpotenziale. Die erzielten Effizienzen sollen teils den Netzbetreibern in Form einbehaltener Effizienzgewinne, teils den Verbrauchern durch gesenkte Strompreise zugute kommen.
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