Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität des Saarlandes (Fachrichtung 4.1 - Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: "Kriegs- und Friedensdichtung des Barock", Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach der Schuldigkeit des Menschen und dem zur Vergebung durch Gott zu durchlaufenden Busseweg durchzieht die christliche Theologie von ihren Anfängen an. Bereits im dritten Kapitel der Genesis wird vom Sündenfall des Urpaares Adam und Eva berichtet, deren Fehltritt als "Erbsünde" auf alle kommenden Generationen übertragen wird. In Religion in Geschichte und Gegenwart wird das christliche Schuldverständnis darauf zurückgeführt, dass "in den Universalreligionen [...] ein zentrales Hemmnis der religiösen Einheit des Menschen mit der Wirklichkeit des Heiligen erlebt" wird. Der Gläubige nimmt also eine Diskrepanz zwischen der eigenen Fehlerhaftigkeit und der in der Vorstellung existierenden Vollkommenheit alles Göttlichen wahr. Während im Alten Testament die verschiedenen Begriffe für Schuld zahlreich sind und sündiges Handeln vielfach definiert ist, zeichnet sich das Neue Testament dadurch aus, dass keine feste Terminologie für Schuld besteht und Synonyme für Schuldigkeit nur sparsam vorkommen. Abschnitte im Neuen Testament, in denen Schuld oder Sünde zur Sprache kommen, haben häufig den Zweck, den positiven Umgang Jesus' mit den Sündern zu verteidigen. Die Möglichkeit des Sündigens ist also zwar eine ständige Gefahr für den Christen, im Neuen Testament überwiegt jedoch "die Freude über die Sündenvergebung den Eifer, ein tiefes S.nbewusstsein hervorzurufen."Im Barock erreicht die Beschäftigung mit dem Thema des wahren Glaubens und der Busse durch die Zustände während des 30- jährigen Krieges einen Höhepunkt. Bei den von 1618 bis 1648 andauernden kriegerischen Handlungen ist zum ersten Mal im deutschen Raum die Zivilbevölkerung massiv betroffen. Sekundäre Folgen der Plünderungen durch die verschiedenen He
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