Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man sich überlegt, welche Eigenschaften einem Mann oder einer Frau bzw. einem Jungen oder einem Mädchen zugeordnet werden können, wird man zunächst wahrscheinlich auf geschlechtspezifische Aussagen stossen. ¿Mädchen sind ordentlich, Jungen sind frech¿. So oder so ähnlich könnte eine Zuordnung ausfallen. Wir schreiben nämlich - ohne es zu merken ¿ den Geschlechtern bestimmte Eigenschaften und Verhaltensformen zu. Dabei treffen wir jedoch keine Aussagen über männlich oder weiblich im Sinne einer Geschlechtszuordnung, sondern wir beschreiben so unser eigenes, subjektives Bild von einer Frau oder einem Mann. Diese Geschlechtszuweisungen entsprechen der heutigen Theorie über das Geschlechtsbild, das von dem Begriff ¿Doing Gender¿ geprägt ist. Zentraler Gesichtspunkt dieses Gedankens ist die Unterscheidung in biologisches und soziales Geschlecht. Dies impliziert die Erkenntnis, dass wir Menschen selbst die Unterschiede zwischen den Geschlechtern herstellen. So sind wir uns im Grunde genommen bewusst darüber, dass Geschlechtszuschreibungen stereotype Sichtweisen verstärken und zu Problemen führen können. Oft sind wir aber trotzdem nicht in der Lage diese zu unterlassen, da sie zu fest in unserem Alltag und in unserer zweigeschlechtlich geprägten Gesellschaft verankert sind. Auch unsere Schulen sind von Problemen, die Geschlechtsbilder mit sich bringen können, betroffen. In ihnen werden Mädchen und Jungen grösstenteils gemeinsam unterrichtet, was bedeutet, dass sie täglich mit Geschlechterrollen und - unterschieden konfrontiert werden. Dies hat in der Vergangenheit zu einer Koedukationsdebatte geführt, die ständig neue Perspektiven hervorrief und zunächst die Mädchen, dann die Jungen ins Zentrum der Diskussion rückte. Im Folgenden soll deshalb zunächst der Begriff der Koedukation charakterisiert und in eine
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