Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Virtuelle Interaktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Gesellschaft ist augenscheinlich in zwei ¿Arten¿ von Menschen getrennt: Frauen und Männer. Der Unterschied der beiden Geschlechter wird rigoros aufrechterhalten und in vielen Situationen bestätigt. Fakt ist jedoch, dass- da die biologischen Unterschiede nicht sichtbar sind- das Geschlecht auf andere Weise dargestellt wird und unsere sozialen Situationen dominiert. Somit ist interessant zu hinterfragen, warum man von der Dichotomizität der Geschlechter bestimmt ist und auf was die Ungleichheit zurückzuführen ist. Die soziologische Perspektive nimmt an, dass die Wahrheit, die wir als objektiv annehmen, subjektiver Natur ist. Geschlecht als solches, als natürlicher Fakt, gibt es nicht an sich, sondern das System der Zweigeschlechtlichkeit ist sozial konstruiert, d.h. die Menschen sind es, die sich in zwei ¿Arten¿ aufteilen und nicht die Natur. Die Kultur legt fest, was typisch männlich bzw. weiblich ist, so dass Geschlecht als ein von der Menschheit erschafftes Phänomen zu betrachten ist. Somit muss das sozial konstruierte Geschlecht auch durch bestimmte Prozesse aufrechterhalten und gestützt werden (institutionell von der Sozialstruktur, aber auch vor allem in der kleinsten soziologischen Einheit der face- to- face- Interaktion). Auch Goffman bearbeitet dieses Phänomen ausführlich in seiner Abhandlung ¿Das Arrangement der Geschlechter¿, indem er vor allem auf die interaktionelle Darstellung von Geschlecht eingeht. Er untersucht, wie die geläufigen Vorstellungen der Geschlechter in Interaktionen zum Ausdruck kommen, sich gegenseitig bestätigen und reproduzieren. Im folgenden werde ich versuchen, seine Ergebnisse näher herauszuarbeiten, stütze mich dabei auch auf weitere Soziologen des Faches wie Hirschauer, West/ F
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