Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Hochschule Bremen, Veranstaltung: LV.: 'Die Kunst des 19. Jahrhunderts', Sprache: Deutsch, Abstract: Im Gegensatz zum an handwerkmässig auszuführenden Auftragsarbeiten gebundenen Künstler, der Vorschriften bezüglich des Themas sowie der Art und Weise der Darstellung unterlag, stand der so genannte ¿freie¿ Künstler der Neuzeit. Der ¿freie¿ Künstler war nicht mehr an dem Auftraggeber gebunden und dadurch hatte er die Möglichkeit für individuelle künstlerische Entfaltung. Er arbeitete für den freien Markt. Das Verschwinden des Auftraggebers und der Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit und die Gunst eines anonymen Publikums führten sowohl konservative als auch progressive Künstler dazu, sich von ihrer Bindung an die bisher überlieferten Bildthemen zu befreien. Im 19. Jahrhundert befreit sich die Kunst von allen Zwecken und Bindungen. Sie fällt aus alten Lebenszusammenhängen und wird autonom. Ab diesem Zeitpunkt spricht man nicht vom Handwerk sondern von einer ¿freien¿ Kunst. Die Entwicklung der Kunst zur ¿freien¿ Kunst ist unter anderem durch die Gründung der Kunstakademien und die Errichtung der Kunstmuseen bedingt. Die Gründung der Akademie demonstriert die der Kunst zugestandene Stellung, ihre Lösung vom Handwerk und die Anerkennung von Malerei und Plastik als Kunst im ¿modernen¿ Sinn. Das Ausstellen des nationalen Kunstbesitzes war zu diesem Zeitpunkt eine revolutionäre Tat aber es demonstrierte zugleich die Funktionslosigkeit der als Schauobjekte ausgestellten Kunstwerke. Die Kunst wird isoliert und aus dem allgemeinen Zusammenhängen gelöst. Der Funktionsverlust ermöglicht aber der Kunst einen bis dahin nicht gekannten Grad der Wertschätzung. Die der Kunst zugestandene ¿Freiheit¿ und ¿Autonomie¿ ermöglicht die Kunst eine scheinbar von der herrschenden Klasse unbeeinflusste Eigenentwicklung. Daraus folgt eine Kunst, deren treibende Kraft ihre Eigengesetzlichkeit und Freiheit
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