Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Einführung in die Publizistikwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frankfurter Zeitung (FZ) versuchte während der nationalsozialistischen Diktatur sprachlich sauber zu bleiben und so der schrittweisen ¿Ermordung des Wortes¿ entgegenzuwirken. In einer Zeit der totalitären Presselenkung, der Vor- und Nachzensur, war offenes Schreiben gegen das Regime unmöglich. Wo Kritik geäussert wurde, geschah es zwischen den Zeilen. Neben dieser Sprache der Tarnung waren zahlreiche Kompromisse und Zugeständisse an die Nationalsozialisten nötig, um die Existenz der Zeitung nicht zu gefährden. Diese Zugeständnisse werten einige Wissenschaftler als Korruption und führen an, die FZ habe trotz der Camouflage dem Regime eher genützt als geschadet. Auch wird oft in Zweifel gezogen, dass die Taten der FZ überhaupt als Widerstand bezeichnet werden können. Andere argumentieren, die Konsequenz, statt Kompromisse einzugehen, das Blatt zu schliessen, sei absurd. In einer Diktatur gelte jegliches nicht erwünschtes Verhalten als Widerstand. Diese Kontroverse soll im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit näher beleuchtet werden. Zentral ist dabei die Untersuchung der These, die Arbeit der FZ-Redakteure könne als Widerstand bezeichnet werden. Um die Rolle der Frankfurter Zeitung im Dritten Reich einordnen zu können, wird zunächst auf die äusseren Bedingungen unter dem Hitler-Regime eingegangen. Die nationalsozialistische Presselenkung wird an Hand der Pressekonferenz der Reichsregierung und dem Schriftleitergesetz verdeutlicht. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Frankfurter Zeitung, ihrer Tradition vor und nach 1933 und der Redaktion. Es wird zudem eingegangen auf Methoden des Schreibens zwischen den Zeilen, um die Opposition des Blattes aufzuzeigen. Ferner werden die Wirkung der Zeitung auf ihre Leser u
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