Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die Regierung im politischen System der BRD, Sprache: Deutsch, Abstract: 17. März 2005. Im Landtag von Schleswig-Holstein will sich Heide Simonis zur Ministerpräsidentin wählen lassen. Sie braucht alle Stimmen ihrer zukünftigen Regierungskoalition, bestehend aus der SPD, den Grünen und dem SSW (Südschleswigscher Wählerverband). Dass es knapp wird, war klar. Ein Abweichler und Simonis¿ würde scheitern. Sie scheitert. Vier Wahlgänge bringen das immer wieder gleiche Ergebnis: Was danach geschieht, ist ein Paradebeispiel für das Funktionieren der Medien. Reflexartig wird das Scheitern Simonis dramatisch in Szene gesetzt, Sondersendungen werden angesetzt um ausführlichst über das ¿Debakel von Kiel¿, die ¿Krise an der Waterkant¿zu berichen. Über alle Fernsehsender und Printmedien hinweg, prägen drastische Schlagwörter wie ¿Dolchstoss¿, ¿Heide-Mörder¿ und ¿Patt am Watt¿das Nachrichtenbild. Bei Spiegel-Online ist noch heute eine Fotostrecke über ¿Das Debakel von Kiel¿zu besichtigen ¿ und wie sich die Mimik der enttäuschten Simonis immer weiter verdunkelt. Krisen, Skandale, persönliche Schicksale bringen erfreulich hohe Quoten und Auflagen. Die mediale Auseinandersetzung mit dem Fall Simonis macht deutlich, wie die ¿Logik der Massenmedien¿ funktioniert. Fälle wie diese, werden seit den 1990er Jahren in eine Diskussion eingeordnet, die den Einfluss massenmedialer Berichterstattung auf die Poltik und die demokratischen Strukturen untersucht. Inwieweit verzerrt mediale Berichterstattung die politische Wahnehmung der Konsumenten. Und inwiefern verändert die Medienlogik den politischen Prozess. Es ist die Rede von der ¿kopernikanischen Wende¿, von einer ¿Symbiose aus Politik und Medien¿, von Mediendemokratie als ¿Ideologiersatz in Europa nach dem Wegfall des Systemwettbewerbs
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