Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Politikwissenschaft und Japanologie), Veranstaltung: Systemanalyse und Vergleichende Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts durchläuft die politische Kultur in Westeuropa einen tiefgreifenden Wandel. Im Zuge der Auflösung traditioneller Parteibindungen, des gesteigerten Aufkommens von Wechselwählern, Politik(-er)verdrossenheit, medialer Schnelllebigkeit sowie des Bedeutungsverlustes der Volksparteien, tritt an die Stelle der bewährten Sach- und Kompromissorientierung früherer Tage vermehrt der Populismus als neuartige Form der Politikvermittlung (vgl. Decker 2006: 13 ff.) auf. Spätestens die zahlreichen Wahlerfolge auf Seiten der rechtspopulistischen Parteien in Europa, aber auch das Erstarken linkspopulistischer Kräfte in Südamerika sowie die sukzessive Übernahme populistischer Stilelemente durch die etablierten Parteien weisen darauf hin, dass populistische Strategien längst nicht mehr den Charakter eines Kurzzeitphänomens besitzen, sondern als ¿scharfe politische Waffe¿ (Holtmann/Krappidel/Rehse 2006: 16) Eingang in das politische Alltagsgeschäft gefunden haben. Dies allein mag noch kein Grund zur Besorgnis sein. Doch zeigt sich, dass vor allem die extremistischen Kräfte an beiden Rändern des politischen Spektrums mit Hilfe populistischer Charakteristika neuen Aufwind erlangt haben und im Gewand vermeintlich progressiver, sozialer Bewegungen das ¿parteipolitische Kräfteparallelogramm¿ (Hartleb 2006: 111) in vielen europäischen Ländern zu ihren Gunsten verschieben konnten. Besonders der europäische Rechtspopulismus entfaltet dabei eine Wirkung, die in ihrer Reichweite und Beständigkeit alle (negativen) Erwartungen übertrifft. Ob Le Pens ¿Front National¿ (FN), die ¿Schweizer Volkspartei¿ (SVP), die italienische ¿Lega Nord¿ (LD), die ¿Liste Pim Fortyn¿ (L
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