Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Region: Westeuropa, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2002 fanden in Frankreich Präsidentschaftswahlen sowie Wahlen zur Nationalversammlung statt, die zum Teil einen unerwarteten Ausgang hatten. Während bei der Präsidentschaftswahl im April 2002 der bis dahin als Favorit geltende Kandidat der Parti Socialiste (PS) Lionel Jospin als drittplatzierter Kandidat bereits im ersten Wahlgang ausschied, gelang es dem rechtsextremen Parteiführer der Front National (FN) Jean-Marie Le Pen im zweiten Wahlgang gegen den Kandidaten der gaullistischen UMP, den amtierenden Präsidenten Jacques Chirac anzutreten, der schliesslich in seinem Amt mit einer grossen, gegen Le Pen gerichteten Mehrheit bestätigt wurde. Bei den Wahlen zu Nationalversammlung am 9. und am 16. Juni 2002 gelang es den Gaullisten, die Mehrheit zu erlangen. Eine erneute Phase der so genannten Kohabitation wurde so verhindert. Die beiden grössten Parteien (UMP und PS) konnten zusammen beinahe 90 Prozent der Parlamentssitze für sich beanspruchen, was die Werte von vorangegangenen Wahlen übertraf. Während auf der Seite der Rechten die UMP eindeutig die Führungsposition beanspruchte, setzte sich auf der Linken die PS durch. In der vorliegenden Arbeit geht es unter anderem um eine Bestandsaufnahme des französischen Parteiensystems auf nationaler Ebene, so wie es sich aktuell in der Fünften Republik darstellt. Dabei kann die historische Entwicklung des französischen Parteiensystems nicht ausser Acht gelassen werden, denn deren Kenntnis erleichtert die Analyse des heutigen Parteiensystems. Die Entwicklung seit 1984 steht unter besonderer Beleuchtung, da dieses Jahr den Eintritt der FN in die nationale politische Arena markiert und diese Partei seitdem auch die übrigen Parteien im System in ihrem Verhalten beeinflusst hat. 1984 fanden die unter dem Verhältniswahlrecht durchgeführten Wahlen zum Europäischen
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