Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: sehr gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Frauen- und Geschlechterforschung im Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist ein anerkanntes Faktum,dass Kunst und Künstlern allgemein in unserer Gesellschaft (zu)wenig Stellenwert beigemessen wird. Dieses soziale und gesellschaftliche Stigma trifft Frauen am härtesten, tragen sie doch oft die zusätzliche Bürde von Familie und Haushalt- die damit verbundene Erwartungshaltung der Gesellschaft von der perfekten Frau UND Künstlerin- der sie zu genügen haben. Zudem hält sich das noch aus dem Mittelalter stammende Vorurteil, Frauen entsprächen dem Ideal des Genies nicht, hartnäckig- d.h sie könnten a priori keine gesellschaftlich und künstlerisch respektable (oder als ¿genial¿ empfundene )Arbeit abliefern. Zieht man dabei allerdings in Betracht, dass diese simplen, ¿femininen¿ , imperfekten Zugänge oft gerade durch starke soziale, erzieherische und finanzielle Restriktionen bedingt waren und Frauen sich durch die Jahrhunderte ihre eigenen, oft verwinkelten Zugänge zur Kunst schaffen mussten, erstaunt die extrem hohe Qualität der Werke, auf die ich man v.a. im bildnerischen Bereich immer wieder stösst, zutiefst. Auf eine Periode relativer Akzeptanz zumindest von adeligen Frauen in den Künsten in der Antike folgten (je nach künstlerischer Disziplin) Zeiten fast gänzliches Ausschlusses der meisten Frauen aus der Kunst in Mittelalter und der Neuzeit. Produzierende Frauen waren abwechselnd als eingebildet, bizarr, wundersam, Einzelereignis, Wilde, anrüchig oder ähnliches gesehen worden- wollten sie dies umgehen, mussten sie noch perfekter als Ehefrau denn als Künstlerin sein. Einen starken Aufschwung erlebten Künstlerinnen- unabhängig von der Kunstsparte- mit Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts. Zur Zeit Valie Exports war es damit ein Hauptanliegen des aufkeimenden Feminismus, die
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