Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften), Veranstaltung: Kulturwissenschaftliches Seminar: Zum Begriff der Natalität bei Hannah Arendt, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hannah Arendt, Philosophin des 20. Jahrhunderts, bezeichnete sich selbst als ,politische Theoretikerin'. Ihr Denken war geprägt durch Authentizität und Non-Konformität. Dies brachte ihr neben Anerkennung und Berühmtheit zum Teil heftige Kritik ein, wie im Fall ihres Buches zum Eichmann-Prozess Eichmann in Jerusalem. Auch von Seiten der Feministinnen wurde sie angefeindet, da sie angeblich den "verschiedenen Formen der Ausgrenzung der Frauen in Kultur und Politik mit Ignoranz begegnet" sei. Hatte Hannah Arendt die Frauenfrage vollständig ausgeblendet oder nicht als wichtig erachtet? Die Enttäuschung der Feministinnen muss umso grösser gewesen sein, da gerade Arendt als Frau ein hohes Mass an Anerkennung in Bereichen erlangt hatte, die als männlich konnotiert gelten: in Wissenschaft und Politik. Hätte Hannah Arendt also nicht eine von ihnen sein sollen? Wie kam es, dass ausgerechnet eine solche Frau sich so gegen sie zu stellen schien? In Anbetracht der Tatsache, dass in ihren Texten immer das Streben nach Freiheit und Pluralität mitschwingt, habe ich mich auf die Suche begeben: nach Anhaltspunkten wie Statements zu Frauen, der Frauenbewegung, Emanzipation und Geschlechterverhältnissen. Ziel dieser Arbeit ist es somit, diese Äusserungen zu analysieren und der Frage nachzugehen, worin genau die Kritik an Hannah Arendt seitens der Feministinnen bestand und ob sie in gewisser Weise berechtigt war, aber auch welchen Einstellungen und welchem Denken Hannah Arendts Äusserungen entstammt sein mögen.
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