Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Feld ethischer Konzeptionen ist weit und in vielerlei Hinsicht klaffen ebenfalls die Vorstellungen über diese weit auseinander. Es gibt wohl aber in praktischer Hinsicht vernünftigerweise nicht zurückweisbare Grundvoraussetzungen, die eine Moraltheorie zu leisten im Stande sein sollte. Ad hoc stellen sich meines Erachtens folgende Fragen an die Moral, die sich im Hange dieser Grundvoraussetzungen ergeben: I.) Ist die Theorie anwendbar? II.) Ist sie realisierbar? III.) Worin besteht für die Menschen die Motivation zur Befolgung dieser Moraltheorie? In der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" sieht Kant die erste Frage durch die "Aufsuchung [...] des obersten Prinzips der Moralität" (Vgl. 392), des kategorischen Imperativs beantwortet. In seiner allgemeinsten Formel lautet er: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde". (GMS 421). Das Prinzip, dass uns Kant damit vorstellt, beansprucht also gewissermassen Universalität seiner Kausalität, was ein äusserst wünschenswertes Kriterium an der Moral ist. Das bedeutet aber auch, dass Kant begründen muss - und damit kommen wir zur zweiten Frage -, wie dieses Prinzip sinnvoll zu bewerkstelligen ist und woraus der Universalitätsanspruch seine Geltung schöpft. Kant ist der Meinung, dass ein moralisches Gesetz "absolute Notwendigkeit bei sich führen" und daher "von allem, was nur empirisch sein mag [...], völlig gesäubert" sein müsse (beide GMS 389). Um diesem Anspruch gerecht zu werden, untersucht er "die Idee und Prinzipien eines möglichen reinen Willens" (GMS 390). Das Prinzip des reinen Willens - also der kategorische Imperativ - ist ausschliesslich und hebt sich dadurch von hypothetischen, d.h. auf einen anderen Zweck als die Moral selbst gerichteten, I
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