Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,1, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Fakultät der Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Werk Michel Houellebecqs erfolgt zunächst eine literaturhistorische Einordnung. Im weiteren erschien es essentiell, die Motivation und konzeptuelle Herangehensweise des Autors zu beleuchten und aufzuzeigen, dass dieser nicht einfach aufs Geratewohl stilistisch ¿platte¿ Bücher schreibt, in denen er die Welt anklagt, das Ende der Menschheit heraufbeschwört und nach dem Motto sex sells verfährt. Zunächst wird daher über seine Biographie informiert, ohne die die beständige ¿Vermischung¿ zwischen homme und ¿uvre nicht verständlich wäre. Anschliessend folgt die Darlegung des von ihm verfolgten literarischen Konzepts. Nach einer Darstellung des Inhalts von Les Particules Élémentaires und einer Textanalyse sowie einer zusammenfassenden Wiedergabe der darin enthaltenen Thesen werden die Romanhandlung und das Leben des Autors zueinander in Bezug gesetzt. Die Veröffentlichung des Romans wurde massgeblich von drei Medienereignissen begleitet: der Anzeige eines Campingplatzbesitzers, dem Ausschluss Houellebecqs aus seinem literarischen Zirkel sowie der Vergabe des Prix Goncourt. Diese bescheren Autor und Werk eine ungeheure Medienpräsenz. Sie stellen daher einen integralen Bestandteil der Rezeptionsgeschichte dar und werden ausführlich beleuchtet. Anschliessend erfolgen Einzelanalysen der in den einflussreichsten Zeitungen und Zeitschriften erschienenen Rezensionen. Anhand der anschliessenden Einzelbetrachtungen der an ihn und seinen Roman gerichteten Vorwürfe soll jeweils untersucht werden, ob Michel Houellebecq tatsächlich mit den von ihm aufgestellten Thesen so weit konform geht, als dass eine derartige Übertragung nachvollziehbar erscheint. Im Anschluss daran wird anhand einiger Artikel der Versuch unternommen, die in Anb
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