Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Tätigkeiten des Kritikers, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung "Literarisches Leben [ist] ohne Kritik ebenso undenkbar [...] wie parlamentarisches Leben ohne Opposition." So schrieb es Literaturpapst Marcel-Reich-Ranicki im Jahre 1964. In der Tat nimmt die Literaturkritik im literarischen Leben eine wichtige Rolle ein. Sie, so schreiben Thomas Anz und Rainer Baasner in ihrem Überblickswerk über Literaturkritik, "verschafft Überblicke, wählt aus, informiert, wertet, und regt dazu an, über Literatur zu diskutieren." Das heisst, dass Schriftsteller durch die Literaturkritik herausfinden können, wie ihr Buch beim Publikum ankommt. Doch auch für Leser und Verlage hat die Kritik einen Nutzen. Leser können durch Kritiken Lesetipps erhalten, während Verlage durch veröffentlichte Buchbesprechungen auf kostenlose Werbung hoffen. Insgesamt kann man sagen: Kritiken werben für das Lesen. Damit nehmen sie im literarischen Betrieb eine unverzichtbare Rolle ein. Selbstverständlich tauchte die Kritik nicht einfach aus dem Nichts auf. Frühe Formen las man erstmals im 17. Jahrhundert und im Laufe der Zeit entwickelte sie sich immer weiter. Doch was verstehen wir heute unter Literaturkritik? Rein journalistisch betrachtet, kann man die meinungsäussernde Darstellungsform so definieren, wie Journalismus-Lehrer Walther von La Roche. Er schreibt: "Kritiken und Rezensionen verquicken in aller Regel Unterrichtung und Beurteilung." Dabei hält er fest: "Kritiklose Lobhudelei ist keinen Deut besser als liebloses Heruntermachen." Thomas Anz definiert dagegen als Literaturkritik "die informierende, interpretierende und wertende Auseinandersetzung mit vorrangig neu erschienener Literatur und zeitgenössischen Autoren in den Massenmedien." So sieht es heute aus und, so viel sei schon einmal verraten, die angeführten Definitionen könnte man auch a
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