Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Vertragstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Einhergehend mit der Glaubensspaltung entwickelte sich ein Diskurs über die Legitimität weltlicher Herrschaft. Mit der Philosophie des britischen Pfarrers- sohnes Tomas Hobbes (1588 - 1679) etablierte sich die Vertragstheorie. Sie geht in Abgrenzung von der Idee des Gottesgnadentum davon aus, dass Herrschaft nur legitim ist, wenn die Beherrschten ihr zustimmen. Entgegen den Ergebnissen der historischen Forschung geht die Vertragstheorie davon aus, dass die Menschen durch Vertragsabschluss den Staat erst begründeten und die Herrschenden wählten. Neben Hobbes griffen noch John Locke, Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant die Methode des Vertrages auf, um über legitime Herrschaft nachzudenken. Alle Vertragstheorien fragen, wie der Mensch beschaffen sei und wie die Menschen zusammen lebten, wenn es keinen Staat gäbe. Dieses vorstaatliche Stadium des menschlichen Zusammenlebens wird als Naturzustand bezeichnet. Diese Arbeit analysiert vergleichend, welche Gedanken über den Menschen und die Gesellschaft im Naturzustand in den Philosophien von Thomas Hobbes (1588 - 1679), John Locke (1632 - 1704) und Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778) zu finden ist. In der Ausgestaltung der politischen Ordnung unterscheiden sich die drei Theoretiker massiv:4 Hobbes wird dabei teils als Vordenker des Totalitarismus gesehen, teils als vorsichtiger Vorläufer der liberalistischen Denklinie Locke - Kant - Rawls verstanden.5 Rousseau hingegen wird oft als gedankliches Fundament antifreiheitlicher oder auch totalitärer und kommunitaristischer Positi- onen gesehen. Gleichzeitig tritt er vehement gegen Repräsentative und für Direkte Demokratie ein. Die Untersuchung vergleicht untersuchend, welche Vorstellungen vorstaatlichen Lebens die Vertragstheorien der drei Autoren c
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