Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (-), Veranstaltung: PS: Die Gesellschaft nach der Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits in den 80er Jahren gab es in Deutschland ca. 6000 Fitness-Studios, die Tendenz ist steigend. War Bodybuilding noch vor wenigen Jahrzehnten die von Aussenstehenden nicht ganz ernst genommene Sportart für die Unterschicht, die heimlich in Kellern mit selbst gebastelten Geräten geübt und höchstens auf den Jahrmärkten öffentlich vorgeführt wurde, so ist sie heute zu einer der beliebtesten Zuschauersportarten avanciert. Inzwischen bieten die Studios allerdings nicht mehr nur Bodybuilding an, sondern haben sich zu allgemeinen "Schönheitstempeln" ernannt: Abnehmen, Cellulitebekämpfung, eine bessere Kondition, Muskelaufbau oder sich einfach "fit" und "gesund" fühlen wollen, für alle Probleme scheint das Fitness-Studio ein geeignetes Training anzubieten. Fitness ist zum "Lifestyle" geworden. Nicht, wer im Studio trainiert fällt mehr auf, sondern wer nicht trainiert ist nun plötzlich Aussenseiter. Fitnesstraining ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden, es gibt keine Hemmschwelle mehr, ein Studio zu betreten. Die Studios sind längst soziale Treffpunkte, wo sich inzwischen Menschen aufhalten, die man dort nicht erwartet hätte. Einen wohl geformten Körper zu haben scheint immer wichtiger zu werden. In ihrer Freizeit lassen immer mehr Menschen ihren Schweiss und ihr Geld in einem der zahlreichen Studios, weil sie sich durch einen trainierten Körper ein erfüllteres und glücklicheres Leben erhoffen. Ist das die neue Körperkultur unserer eher körperverdrängenden Gesellschaft? Und kann man überhaupt noch selbst bestimmen, was mit dem eigenen Körper geschieht? Dieser Frage soll in der Hausarbeit nachgegangen werden. Unter den Aspekten der Freizeitkörper als Befreiung und Gegensatz zum Arbeitskörper, der eigene Körper als Symbol und als Lebenseinstellung und d
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