Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Makroökonomie, allgemein, Note: 1,7, Universität Konstanz (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpolitik), Veranstaltung: Ausgewählte Probleme des Sozialstaats, Sprache: Deutsch, Abstract: "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." Das sind die Worte des Philosophen Søren Aabye Kierkegaard. Doch liegt dies wohl eher daran, mit wem man sich vergleicht. Und ist es überhaupt sinnvoll sich zu vergleichen? Können wir aus Vergleichen lernen? Diese Fragen lassen sich auch im Bezug auf Wohlfahrtstaaten stellen. Ist es möglich zu sagen, Schweden ist wohlfahrtstaatlicher als die USA, aufgrund seiner höheren Sozialleistungsquote? Solche Fragen lassen sich nicht ohne weiteres beantworten. Länder sind durch verschiedene Normen und Werte geprägt. Der Sozialstaat eines Landes hat sich aufgrund unterschiedlicher Ereignisse in der Vergangenheit entwickelt. Deshalb treten in der Realität die verschiedensten Massnahmen auf, um die Probleme, denen sich ein Sozialstaat stellen muss zu bewältigen. Müssen wir also tatsächlich ernüchternd feststellen, dass Vergleiche von Wohlfahrtstaaten im schlimmsten Fall nur Unzufriedenheit hervorrufen, aber keinerlei Lernerfolge liefern? Einen grossen Beitrag zur vergleichenden Wohlfahrtsforschung lieferte die Typisierung von Sozialstaaten. Sie gruppiert Länder anhand verschiedener Indikatoren. Doch inwieweit ist eine solche Gruppierung reeller Staaten möglich, insbesondere da der Sozialstaat ein sich veränderndes Konstrukt ist? Im Rahmen dieser Hausarbeit soll zunächst der Begriff des Sozialstaats analysiert werden. Danach werden die Gründe für eine Typisierung näher betrachtet. Im dritten Teil wird das bedeutende Konzept von Esping-Andersen zur Typisierung dargestellt. Eine Auswahl von Erweiterungen dieser Theorie ist Bestandteil des vierten Abschnitts. Schlussendlich soll dargestellt werden, inwieweit sich das Konzept der Typ
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