Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Kunstpädagogik, Note: 2, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit möchte unter der Prämisse des neuen Bildungsplans (GS: Natur und Kultur) eine Brücke bauen, innerhalb des neu entstehenden Bereichs einer Verschmelzung von Kunst mit Heimat- und Sachunterricht bzw. Biologie und der daraus resultierenden Ökologieverantwortung. Die Intention zu diesem Thema kam mir in Westafrika ¿ Dakar. Durch die ethnologische Relation anderer Lebensweisen und speziell dem Umgang mit Abfall entdeckte ich eine neue Faszination für das einfache Leben und dem direkten Lebensweltbezug unseres Handelns. Die grossen Unterschiede im Lebensstandard und der Rechte der Bevölkerung zusammen mit dem Wissen um die Ungerechtigkeit des globalen Welthandels entwickelten bei mir den Wunsch eine neue Sensibilität für unseren (zu) hohen Lebensstandard herauszuarbeiten. Ich möchte in dieser Arbeit deduktiv vorgehen, damit die erarbeitet Basis für immer neue Konkretionen und Situationen verwendet werden kann. Dadurch ergibt sich allerdings eine aufwendige, theoretische, hermeneutisch geprägte Arbeit, um einen ausreichend umfassenden allgemeinen Rahmen und überblickenden Standpunkt zu gewährleisten. Ich hoffe, dass mir das durch Auswertung sowohl rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Werke der Recyclingindustrie, soziologischer und christlich-ethischer Auseinandersetzungen als auch durch die Sondierung der Kunstgeschichte und aktueller Künstlerpositionen einigermassen gelungen ist. Ich möchte die Chance wahrnehmen, rechtzeitig Konzepte für einen gelingenden, anspruchsvollen Unterricht im Rahmen des neuen Bildungsplankonzepts zu bieten. Dabei steht an erster Stelle die umfangreiche Auseinandersetzung mit dem gewählten Problembereich zivilisatorischer Reststoffe. Die phänomenologische Auseinandersetzung mit Müll im weiteren Sinne, also mit Recyclingverfahren und Umgang mit Müll in unserer Gesellschaft, soll ein
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