Werner Haftmann sah es als seine Lebensaufgabe an, die moderne Kunst und ihre Vertreter, die während der NS-Diktatur als »entartet« gebrandmarkt worden waren, zu rehabilitieren. Der Kunsthistoriker widmete zahlreiche Publikationen den zu Unrecht verfemten Künstlern und ihrem Werk. Am 28. April 2012 wäre Haftmann hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veröffentlichte der Hirmer Verlag eine Sammlung von 22 seiner programmatischen Vorträge und Schriften. Sie geben Einblick in sein Denken und Wirken, seine Beobachtungsgabe und seine Sprachbilder.Werner Haftmann – Verfechter der »entarteten Kunst« »Wir haben also allen Grund, zerstörerische Aktionen wie die Münchner Schandausstellung in Erinnerung zu behalten, damit wir wachsam bleiben«. Mit diesen Worten erinnerte Werner Haftmann in einem Essay von 1987 an die Ausstellung »Entartete Kunst«. Die von Joseph Goebbels initiierte Schau hatte 1937 in München moderne Kunst gezeigt, die dem NS-Kunst- und Schönheitsideal widersprach. Darunter befanden sich die Gemälde herausragender Vertreter der klassischen Moderne wie Pablo Picasso, Georges Braque, Max Beckmann, Wassily Kandinsky und Paul Klee. Ihre Bilder waren für die Ausstellung konfisziert oder vernichtet worden, viele Künstler flohen ins Exil. Für Werner Haftmann wie für viele Kunstliebhaber war es im Nachhinein eine Genugtuung, dass wahrscheinlich mehr als zwei Millionen Besucher die »Entarteten«-Ausstellung sahen. Damit erhielten die Künstler trotz vieler Repressalien eine Aufmerksamkeit, die von den Nationalsozialisten so nicht beabsichtigt war. Sein Aufsatz »Kriegserklärung an die moderne Kunst. Nachdenklicher Bericht zur Wiederkehr des 50. Jahrestages der ‚Entarteten‘-Ausstellung« ist jetzt in der Sammlung seiner wichtigsten Schriften und Reden enthalten. Haftmann und die moderne Kunst Als Werner Haftmann 1967 Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin wurde, stand für ihn fest: Die moderne Kunst, die verschmähten Künstler und ihr Schaffen sollen den ihnen g
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