Die Vereinten Nationen (UN) stehen tagtäglich vor der Aufgabe, ihrem Anspruch auf ein Gewaltmonopol auf internationaler Ebene gerecht zu werden. Das verdeutlicht das vielfältige Engagement der Institution: Frieden und Sicherheit, ökonomische und soziale Entwicklung gehören zu ihren vordringlichen Aufgaben. Bei der Verfolgung ihrer Leitideen stossen die UN jedoch auf grosse Schwierigkeiten. Ihre Glaubwürdigkeit und Durchsetzungsfähigkeit steht in Frage. Sind die UN in der Lage, ihrem Anspruch auf ein internationales Gewaltmonopol gerecht zu werden? Ausgehend von soziologischen Theorien und anhand zweier anschaulicher Fallanalysen von UN-Einsätzen analysiert Simone Mager in ihrer vorliegenden Studie die wechselhafte Politik der UN und erklärt die Ursachen des Pendelns der Vereinten Nationen zwischen Friedenserhaltung auf der einen und (gewaltsamer) Friedensdurchsetzung auf der anderen Seite sowie das gelegentliche Abgleiten von UN-Soldaten in Gewaltexzesse. Auf Basis ihrer empirischen Analyse zieht sie theoretische Schlussfolgerungen, die über die bisherigen Forschungsergebnisse zur soziologischen Ambivalenz hinausgehen, und leistet somit einen neuen, wichtigen Beitrag zur Soziologie internationaler Institutionen. In einem klaren Stil und mit Entfaltung empirisch anschaulichen Materials entwickelt Simone Mager Vorstellungen, wie sich die Vereinten Nationen verändern sollten, um ihre Pendelpolitik zu vermeiden.
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