Die Autorin entwirft eine neue, allgemein anwendbare kulturkritische Theorie der Intellektuellen, die deren herkömmliche Definitionen auf verschiedenen Ebenen gründlich überarbeitet. Sie zeigt im südafrikanischen Kontext paradigmatisch, wie Intellektuelle in nationalen Diskursen nicht nur dissidentische (widerständische und/oder entwerfende), sondern auch legitimierende Funktionen besitzen, diese bisweilen sogar austauschen und wie sie in postnationalen Gemeinschaften vor neuen (Repräsentations-)aufgaben stehen. Ihre Darstellung basiert dabei auf einer eigenen, kritischen Geschichtsschreibung der ANC-Kulturpolitik und ihrer nationalen Instrumentalisierung. Nachdem Kultur im nationalen Befreiungskampf als "Waffe" verordnet worden war, sollte diese nach dem Ende der Apartheid zum "Nation Building" dienen. Ulrike Auga macht sichtbar, dass der Globalisierungsprozess dem nationalen Projekt bereits entgegenwirkt und neue lokale und transnationale Gemeinschaften an Bedeutung gewinnen. Dabei setzt sich die Autorin nicht vordergründig mit der kulturpolitischen Praxis auseinander, sondern unterstreicht die homogenisierende Kulturalisation durch den Nationalstaat. Hier verortet sie ihre Kritik und Theoretisierung der Positionen männlicher und weiblicher Intellektueller.
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