Band 1 Diese Arbeit versteht sich als Information. Sie stellt die Frage: Hat die DDR-Literatur ihre eigene Tradition? Anders als in der Bundesrepublik ist in der DDR das Erbe der proletarisch-revolutionären Literatur lebendig und aufgearbeitet. Das Thema ist ein kulturpolitisches Spezifikum; es zwingt dazu, in Formation wie Analyse zahlreiches scheinbar marginales Material einzubeziehen: nicht nur Romane, Dramen oder Gedichte werden miteinander in Beziehung gesetzt, sondern auch Glossen, Interviews, kulturpolitische Dekrete, Leserbriefe oder Theaterprogrammhefte. Es zeigt sich, dass auch darin das Besondere dieser Literatur liegt, dass sie sich als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses sieht. Band 2 Dieses Buch ist keine Literaturgeschichte – die vielleicht ein einzelner auch nicht schreiben kann; es ist allerdings der Versuch, Geschichte und Literatur als dialektische Einheit zu begreifen: die eine das andere bedingend, hindernd, verletzend. Insofern ist es ein Materialienband zum Werk der «Nachgeborenen» – heissen sie nun böll oder Grass, Enzensberger oder Hildesheimer, Walser oder Johnson, Hochhuth oder Peter Weiss. Dieses Buch ist auch kein Literaturlexikon. Es bündelt vielmehr diskursive Überlegungen zu Schriftstellern oder kulturpolitischen Zusammenhängen, die den Verfasser besonders interessierten. Band 3 Da Fritz J. Raddatz kein gemächlicher Beschreiber von Situationen ist, kein Apostel der neuen Beliebigkeit, formuliert er auch in diesem grossangelegten, engagierten Essay, statt zierliche Akzente zu setzen, nachdenkenswerte Thesen: Die aktuelle westdeutsche Literatur sieht den Menschen als genetischen Code, die Welt als System ohne Zukunft, die Kunst als Rätsel. Beide deutsche Literaturen bestimmen wesentliche Verkrochenheit, Ich-Bezogenheit und Aufarbeiten von Mythen und Träumen. Eine dritte deutsche Literatur von Autoren, die von der DDR in die Bundesrepublik übergesiedelt sind, lässt sich störrisch, aggressiv, traurig auf Realität ein: Texte von
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