Filmstandbilder sind Beiwerke des Films. Sie werden zum einen zur Werbefotografie gerechnet, wenn sie zusammen mit den Filmplakaten und anderem Werbematerial von den Verleihern an die Kinos verschickt werden. Sie werden aber auch zur dokumentarischen Fotografie gerechnet, insofern sie zur Kontrolle der Dreharbeiten am Set Verwendung finden. Es gibt die unterschiedlichsten ästhetischen und technischen Formen von Filmstandbildern, die zudem mit den historischen Moden und Gewohnheiten variieren. Berühmt gewordene Filmstandbilder können zur Bezeichnung eines Films ähnlich wie ein Filmtitel zu seiner Repräsentation dienen. Aufgrund seiner spezifischen Bildlichkeit lässt sich das Filmstandbild nur schwer den gängigen Bildauffassungen und den für sie zuständigen Fachdisziplinen zuordnen. Dies gilt gleich in mehrfacher Hinsicht, eine Forschungslücke, die durch die hier vorgestellte Arbeit geschlossen wird: Erstens bilden Filmstandbilder eine Schnittstelle zwischen bewegten und stehenden Bildern. Sie lassen sich sowohl der Fotografie zuordnen, als auch (als generatives Element) dem Bewegungsbild des Kinos. Zweitens wird Filmstandbildern kein Werkcharakter zugesprochen. Obwohl man weiss, dass das Gros der Filmstandbilder von eigens angestellten Standfotografen aufgenommen wird, wird deren Autorschaft am Bild in der Regel bewusst verschwiegen. Das Bildkonzept, welches sich in dieser Praxis spiegelt, ist das eines sich selbst generierenden Bildes, eines Bildes ohne Autorschaft. Drittens treten Filmstandbilder insbesondere an ihrem genuinen Ausstellungsort, dem Kino, in ein besonderes Verhältnis zu ihren Rezipienten, den Kinogängern. Die Rezeptionssituation ist dabei zweigliedrig, vor dem Film ist das Filmstandbild eine Art verführender Köder. Nach dem Film bildet es eine nostalgische Spur, in der man nicht nur den Film, d.h. sowohl die Schauspieler, als auch die filmischen Figuren wiedererkennt, sondern auch (als Kinogänger) sein eigenes 'In-einem-Film-gewesen-sein'. Viertens f
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