Der "Anschluss" an Deutschland 1938 ist eines der Schlüsselereignisse in der Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert: Das Land verlor für sieben Jahre seine staatliche Eigenständigkeit. Auf ein autoritäres Regime folgte eine totalitäre Herrschaft mit furchtbaren Konsequenzen für alle, die im Weltbild ihrer Exponenten keinen Platz hatten. Und das alles wurde von vielen bejubelt oder zumindest gebilligt. Wie interpretieren Historiker und Publizisten seit 1946 den historischen "worst case"? Wie schätzen sie die Ereignisse im März und April 1938 ein? Wie werten sie ihre verschiedenen Komponenten? Auf welche Faktoren führen sie Annexion und NS-Machtübernahme zurück? Wie erklären sie die breite Akzeptanz? Und welche Unterschiede bestehen zwischen Darstellungen österreichischer und nicht österreichischer Geschichtsinterpreten? Anhand von Antworten auf diese Fragen lassen sich verschiedene Stränge österreichischer Zeitgeschichtsschreibung aufzeigen. Über Österreich hinaus lässt sich exemplarisch aufzeigen, wie politische Opportunitäten, persönliche Bezüge und ideologische Rechtfertigungsstrategien die schriftliche Auseinandersetzung mit weitgehend bis vollumfänglich negativ zu wertenden historischen Ereignissen partiell mehr prägen als die Verfügbarkeit zeitgenössischer Quellen.
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