Die Gerechtigkeitsdebatte verband sich in den letzten vier Jahrzehnten mit einem erneuten Interesse für das ethische und politische Denken der antiken Philosophie. Im Mittelpunkt des Interesses stand Aristoteles, dessen Theorien vielfach aufgegriffen wurden. Weitaus weniger Beachtung fand Platon. Vielleicht war aber gerade dies einer der Gründe, warum es der Debatte kaum gelang, die kritische Dichotomie zwischen dem Einzelnen und dem Staat, zwischen Ethik und Politik zu überwinden. Die vorliegende Studie zur Politeia zeigt, wie Platons dialogische Philosophie als Inspiration dienen könnte. Sie untersucht, wie er in seinem Hauptwerk des politischen Denkens sukzessiv eine Lehre entwickelt, welche die verschiedenen moralischen Standpunkte einschliesst und dabei einen immer reichhaltigeren und zugleich genaueren Begriff der Gerechtigkeit gewinnt. Indem die Politeia auf Einschränkungen der verschiedenartigen geschilderten Ansätze hinweist, könnte sie auch einen möglichen Ausweg aus den Dilemmata der heutigen Gerechtigkeitsdebatte vorzeichnen: Politik und Moral müssen wieder auf ihren Urgrund zurückgeführt werden.
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