In Italien taucht am Ende des Due- und zu Beginn des Trecento scheinbar aus dem Nichts ein neuer, architektonischer Grabmaltypus auf - der des erzählenden Monumentalgrabmals. Die formale Gestaltung dieser Gräber verbildlicht nicht mehr das Endgericht des Jüngsten Tages oder die Seelenwägung, sondern dient der Verherrlichung der Verstorbenen mittels eines reichen Figurenprogramms. Die ideologische Verbreitung des Namens der Toten, deren Taten zu Lebzeiten, die Memoria und der Ruhm, dessen Abglanz auf die gesamte Familie fällt, rückt dabei nun in den Vordergrund. Beispielhaft wird die Form und Funktion von drei Frauengrabmälern der Spätgotik und Frührenaissance in Italien untersucht, die in der Verschiedenheit ihrer Bildprogramme und ihrer Rezeptionsgeschichte wie drei Solitäre stehen: Das fragmentierte Grabmal der Margarethe von Brabant in Genua, das der Maria von Ungarn in Neapel und das der Illaria del Carretto im Dom zu Lucca. Es handelt sich somit um das Gramal einer Kaiserin, einer Königin und das einer reichen Bürgerin. Bei der Analyse dieser Grabmäler wird u.a. den inhaltlichen Aussagen und den damit verknüpften, formalen Rekonstruktionen der Bildprogramme nachgegangen.
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