"Humanismus" gehört zu den wichtigsten Leitbegriffen der modernen Kulturgeschichtsschreibung. Als elitäre Bildungsbewegung, die die klassische Antike historisch rekonstruierte, um sie der Gegenwart als Muster praktischer Lebenskunst empfehlen zu können, entstand er bald nach 1300 in Italien und erlebte während der beiden folgenden Jahrhunderte in ganz Europa einen beispiellosen Erfolg. Diese Frühphase und die Blütezeit des Humanismus sind häufig beschrieben worden. Nie hingegen wurde systematisch die Frage gestellt, wann der Humanismus endete. Schon um 1520 mit Beginn der Reformation? Im Zuge der Glaubensspaltung und "Konfessionalisierung" Ende des 16. Jahrhunderts? Oder erst mit Beginn der Aufklärung und ihres neuen, technischen Vernunftbegriffs? Oder dauerten humanistische Ideen und Ideale, je zeitgemäss transformiert, aber fest verankert in Schulen, Universitäten und adliger Standeskultur, sogar bis zum "Neuhumanismus" des 19. Jahrhunderts fort? Die 15 Beiträge dieses Bandes - verfasst von international ausgewiesenen Historikern, Kunsthistorikern und Literaturwissenschaftlern - stellen die Frage nach der Endphase des Humanismus als Frage nach seinem prinzipiellen Charakter und Gehalt. Sie untersuchen Formen, Orte, soziale Milieus und politisch-konfessionelle Kontexte, in denen "humanistische" Haltungen und Diskurse gepflegt wurden, um von dieser neuen Perspektive aus das Phänomen "Humanismus" im Ganzen kritisch zu revidieren. Kurztext: International ausgewiesene Fachleute hinterfragen kritisch die Endphase des Humanismus nach seinem prinzipiellen Charakter und Gehalt. Inhaltsverzeichnis: Notker Hammerstein: Einleitung Maximilian Lanzinner: Das römisch-deutsche Reich um 1600 Nicolette Mout: "Dieser einzige Wiener Hof von Dir hat mehr Gelehrte als ganze Reiche anderer": Späthumanismus am Kaiserhof in der Zeit Maximilians II. und Rudolfs II. (1564-1612) Dieter Mertens: Hofkultur in Heidelberg und Stuttgart um 1600 Alois Schmid: Von der Reichsgeschichte zur Dynastieg
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